Ein musikalischer Sommerabend – Schlosshofmusik in Philippsthal

Schon länger trugen sich Verantwortliche der evangelischen Kirchengemeinde Philippsthal mit dem Gedanken, den Schlosshof zum Veranstaltungsort für ein musikalisches Zusammentreffen örtlicher Musikschaffender zu nutzen. Am Sonntag wurde diese Idee mit vollem Erfolg umgesetzt.

Bei bestem Wetter boten acht verschiedene Gruppen an vier verschiedenen „Ecken“ im wunderschönen Ambiente des Schlosshofes Musik der verschiedensten Art und Geschmackrichtungen. Mittendrin das Publikum, das entweder in lockerer Atmosphäre von „Ecke zu Ecke mitwanderte“, um den Darbietungen zu lauschen, oder auch auf dem einmal ergatterten (Schatten-)platz ausharrte und das bunte musikalische Treiben von dort aus genoss. Das im Schlossbezirk ansässige Restaurant Pulcinella kümmerte sich um Verpflegung und vor allem Getränke.

Als Ziel der Veranstaltung formulierte Pfarrerin Heidi Houska in ihrer einleitenden Andacht, man wolle in einer Gemeinschaft zusammen etwas zu bewirken. Dieser Wunsch wurde sogleich im ersten Liedbeitrag der Kantorei Kreuzberg aufgegriffen. Das im 19. Jahrhundert während der Zeit des Vormärz entstandene Lied „Ob wir rote, gelbe Kragen“ fordert eine Gesellschaft ohne soziale Unterschiede, in der es darum geht, sich aktiv zum Wohle der Welt einzubringen. Auch Houskas Überlegung „Gott fühlt sich wohl in unserem Schlosshof“ spiegelte sich in weiteren Liedern der Kantorei unter Leitung von Barbara Matthes wider.

Der Gesangverein Heimatlied, geleitet von Karola Herrmann, bot passend zum Anlass fröhliche Lieder zum Thema „Liebe, Freundschaft und Geselligkeit“, so auch – begleitet vom Plätschern des Springbrunnens im Schlosshof – das bekannte „Am Brunnen vor dem Tore“. Ein Blockflötenquartett griff unter dem Dirigat von Barbara Matthes die südländisch anmutende Stimmung des Sommerabends auf und bereicherte sie mit italienischen Liedern. Der Posaunenchor mit seinem Leiter Thomas Martens hatte sich auf dem Balkon über dem Rathauseingang positioniert und ließ von dort bekannte Volkslieder erschallen. Die „Weinlieder“ des ebenfalls von Martens geleiteten Männerchores gaben schon einen Vorgeschmack auf das für August geplante Weinfest. Der Frauenchor begeisterte unter Leitung von Petra Lotz mit Evergreens und fasste die Stimmung auf dem Philippsthaler Schlosshof mit dem Lied „Heute ist ein herrlicher Tag, wie ihn jeder mag“ gut zusammen.

Das Pavillontrio mit Petra Lotz am Klavier, Günther Bartmann am Akkordeon und Wolfgang von der Ehe an der Klarinette sorgte für Schwung mit Musik der 30er Jahre. Hierbei beeindruckte von der Ehe ferner mit seinem Gesang von „Wochenend‘ und Sonnenschein“ sowie „Ein kleiner grüner Kaktus“. Mit der dazu passenden Mimik und Stimmfärbung fühlte man sich automatisch an die Comedian Harmonists erinnert.

Unter der Federführung von Wolfgang von der Ehe ließ die Werra-Jazzband schließlich den Abend musikalisch ausklingen. Bei schwungvoller „Gute-Laune-Musik“, wie das Ensemble sie selbst charakterisiert, saßen Publikum und Mitwirkende noch lange beisammen. Man war sich einig, dass man so ein Event im stimmungsvollen Ambiente des Philippsthaler Schlosshofes, das so viele Besucher angelockt hatte, unbedingt zu einer neuen musikalischen und sommerlichen Tradition machen müsse. (Fin)

Viola d‘ amore im Gottesdienst

Am 31. März hatte die evangelische Kirchengemeinde eingeladen zu einem musikalischen Gottesdienst in der Schlosskirche. Beschwingt und manchmal engelsgleich klangen die Violen von Simona und Georghe Balan im Kirchenraum. Bei einigen Stücken wurden sie von Barbara Matthes auf dem Cembalo unterstützt. Zum ersten Mal waren Simona und Georghe Balan aus Eisenach nicht ausschließlich für ein Konzert in Philippsthal angereist: Ihre Vorträge waren eingebettet in einen Gottesdienst zur Passionszeit, der den Besuchern Zeit ließ zum Träumen und zum Atemholen.

Pfarrerin Heidi Houska trug zwischen den Stücken Texte zum Thema „Jesus, das Brot des Lebens“ vor.
Die Idee, Konzertmusik mit einem Gottesdienst zu verbinden, fand großen Anklang in Philippsthal: Die Schlosskirche war sehr gut besucht.

Lieder mit Pfiff“ – vergnüglicher Konzertabend in der Schlosskirche

Mit ihrem locker-fröhlich gespielten Eingangsstück am Flügel, nämlich dem Allegro aus Mozarts Sonata C-Dur, führte Barbara Matthes in die Stimmung des Programms ein.

Diese griff Björn Werner mit seinem slapstick-artigen Auftritt und schauspielerischen Talent geschickt auf. Von Otto Reutter präsentierte er die Lieder „Der Blusenkauf“ und „Nehm’n Sie nen Alten“. 

Fließend schienen dieGrenzen zwischen Text- und Musikvortrag bei den von Georg Kreisler komponierten Werken: Die beiden Musiker trugen in perfektem humorvollem Zusammenspiel die Lieder von einem unmusikalischen Musikkritiker und einem Orchestermusiker vor, der die verantwortungsvolle Aufgabe hat, die Triangel zu spielen. Im „Opernboogie“ liefen sie dann zu Höchstform auf. Dabei diente das Klavierspiel alles andere als der reinen Begleitung, sondern trug entscheidend mit dazu bei, die Szenen dieser Opernparodie im Kopf des Publikums entstehen zu lassen.

Eine ähnliche Wirkung hatte der Vortrag des Liedes „Abschied“ von Hugo Wolf. Hier endet der ungebetene Besuch eines Musikkritikers mit einem kleinen Tritt an der Treppe – am Flügel unverkennbar nachgezeichnet.

Eine andere Art des Vortrags wählten die beiden Künstler des Abends bei der Präsentation eigener Gedichte Werners. Zunächst wurden sie – wieder mit großem schauspielerischen Geschick – von Werner vorgetragen, dann anschließend von Matthesgewissermaßen mit „musikalischem Augenzwinkern“ mit Klavierwerken von Brahms und Tansman kommentiert.

Der Pianistin und dem Bariton und Wortkünstler konnte man ihre Freude am perfekt aufeinander abgestimmten, konzentrierten und humorvollem Zusammenspiel ansehen, und das Publikum forderte begeistert eine Zugabe ein. Mit dem Lied „Der Optimist“ von Otto Reutter fassten die beiden noch einmal die Stimmung des Abends zusammen: „Ich bin ein Optimist. Von Ärger wird man hässlich […] Die Welt wird nie verschwinden. Wo sollt‘ sie denn auch hin?“ (Fin)

 

Ausflug Konfirmandinnen und Konfirmanden von Heimboldshausen, Gethsemane und Philippsthal

Am 25.08.2018 haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden von Heimboldshausen, Gethsemane und Philippsthal einen super-schönen Tag in Spangenberg auf dem Himmelsfels gehabt.

Schon gleich zu Anfang wurde klar: hier ist allesanders!!!

Man bekam als erstes einen Himmelsfelsreisepass, denn man betritt am Himmelsfels „internationales Territorium“. Viele junge Leute aus ganz unterschiedlichen Ländern, z.B. aus Nigeria, Ruanda und Pakistan, machen dort ein FSJ. Sie lernen bei uns die deutsche Sprache und lehren uns etwas über „ihr Land“ (Sprache, Kultur, Lebensweise).

Eingestiegen in diesen „anderen Tag“ sind wir mit Gesang und Tanz. Später konnte man wählen, was man machen wollte: Hipp-Hopp, Erste Hilfe, Trommeln auf Cajons, Teamspiele.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen hatten die Konfis eine Art Rallye zu meistern, in der sie verschiedene Aufgaben und Stationen am Himmelsfels abarbeiten mussten. Am Ende dieses tollen Tages durften wir Zeugen werden, wie zwei junge Männer getauft wurden! Ihre Geschichten, warum sie sich taufen lassen wollten, haben uns sehr berührt und haben diesen Tag auf dem Himmelsfels für uns alle zu etwas ganz Besonderem gemacht!

Fantasievolles Konzert in der Philippsthaler Schlosskirche

Aufmunternd kräftig, verträumt leise, nachdenklich schweifend, übermütig perlend, so bewegten sich Kathrin von Kieseritzky (Sopran-, Alt- und Bariton-Saxophon) und Barbara Matthes (Orgel) am Abend des 7.7.18 durch die Klangfarben ihrer Instrumente. Zwischen den Werken von Albinoni, Saint-Saëns, Bédard, Wermann und Demersseman las Pfarrerin Houska verbindende Texte und Gedichte zum Thema „Fantasie“. Die fantasievollen Gespräche des Publikums während der Pause trugen ebenfalls zur guten Stimmung bei, die sich am Ende in langanhaltendem Applaus für die beiden Musikerinnen äußerte und zu einer improvisierten Zugabe über das Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ führte.

In der Schlosskirche waren die Wölfe los!

Aus einer Idee, „Komm, wir spielen jetzt Theater“, wir singen, wir musizieren, wir tun es alle gemeinsam und jeder trägt etwas dazu bei, wurde am Dienstagnachmittag in der Schlosskirche Wirklichkeit: Alle Schüler*innen und Lehrerinnen der Kreuzbergschule und die Kantorin wirkten beim selbstgeschriebenen Musik-Theater-Stück mit.
Schon vor Weihnachten hatten sich einige Klassen Geschichten ausgedacht, andere Tanz-, Instrumental- und Liedbeiträge ausgewählt und wieder andere begonnen, Rotkäppchen und die Sieben Geißlein in einer Theaterfassung einzustudieren. Eine tragende Rolle kam dem Kreuzbergwolf, dem Wappentier der Grundschule, zu: Er bekam eine Partnerin, mit der er souverän die zahlreichen Zuschauer durch das Land der Märchen, Sagen und der Fantasie führte. Aus all diesen liebevoll und schön ausgestalteten Mosaiksteinchen entstand nun ein großes Ganzes, in dem sowohl Raum für Einzel- als auch Gruppenleistungen war. Am Ende honorierte tosender Beifall des Publikums den engagierten Einsatz aller Beteiligten.

 

 

Einführung Pfarrerin Heidi Houska

Am 2. Adventssonntag wurde in einem festlichen Gottesdienst Pfarrerin Heidi Houska von Dekan Dr. Hofmann und den Kirchenvorstehern Martina Martens und Gerald Eichler in das Amt der Pfarrerin von Philippsthal eingeführt

Reformationsgottesdienst 2017

Am Reformationstag feierte die Kirchengemeinde Philippsthal einen Reformationsgottesdienst in der Schloßkirche. Prädikantin Inge Sehmer gestaltete den Gottesdienst zusammen mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden. Gerald Eichler, Trompete, Martin Gerlach, Trompete und Barbara Matthes, Orgel, musizierten gemeinsam  im Gottesdienst.
Im Anschluss daran versammelte sich die Gemeinde im Evangelischen Gemeindehaus Am Bad zu Tisch bei Luthers. Bücherwurm, Barbara Matthes und Bücherraupe, Eila Vogel, berichteten von ihren literarischen Genüssen rund um die Reformation.

Das Blockflötenensemble musizierte und Kantorin Matthes ließ das Cello erklingen.

Pfrin. In Ruhe Rita Stückrad–Frisch hielt eine Tischrede, die zur Diskussion und Disputation über die Wirrnisse unserer Zeit anregen sollte. Nach dem deftigen Luthermahl verteilte Eila Vogel zur geistlichen Auferbauung „Lutherol“, ein gutes Wort aus Luthers Tischreden und Gerald Eichler bot zur Verdauung des guten Essens einen Lutherkräuterlikör an.  Wie zu Luthers Zeiten war der Raum nur durch Kerzenlicht beleuchtet, sodass sich alle Gäste wirklich in das Mittelalter zurück versetzt fühlten. Einmal zu Gast bei Luthers zu sein, war für die meisten Besucherinnen und Besucher ein ganz besonderes Erlebnis.

Rhapsodie auf Orgel und Flügel – Ein besonderes Konzert in der Philippsthaler Schlosskirche

Ein abwechslungsreiches Musikerlebnis wurde Besuchern eines Konzerts mit zwei völlig unterschiedlichen Tasteninstrumenten in der Schlosskirche in Philippsthal geboten.

Martin von der Ehe (Flügel) und Barbara Matthes (Orgel) spielten auf temperamentvolle Weise die Ungarische Rhapsodie von Franz Liszt wie auch das bekannte Werk von George Gershwin „Rhapsody in Blue“. Dass die beiden Instrumentalisten ebenso bei weiteren Werken die Klänge von Orgel und Flügel trotz recht großer räumlicher Distanz gut aufeinander abstimmten und akustisch „ausbalancierten“, machte einen besonderen Reiz für das gewissermaßen dazwischen sitzende Publikum aus. Während in der bearbeiteten Fassung aus dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns Barbara Matthes auf der Orgel von der Empore aus dem Elefanten das nötige Gewicht verlieh, ließ Martin von der Ehe auf dem Flügel unten im Kirchenschiff den Schwan sanft über das Wasser gleiten.

In der Philippsthaler Schlosskirche war es das erste Konzert in dieser Instrumentalkombination, was Matthes in ihren einleitenden Worten als „Experiment“ bezeichnet hatte. Der Schlussapplaus machte deutlich, dass dies eindeutig gelungen war. (Fin)

20 Jahre Kantorei Kreuzberg

Mit einem stimmungsvollen Festgottesdienst feierte die Kantorei Kreuzberg in der Philippsthaler Schlosskirche ihr zwanzigjähriges Bestehen. Kantorin Barbara Matthes, welche den Kirchenchor bereits seit fünfzehn Jahren leitet, hatte zum Anlass passendes Liedgut mit den Sängerinnen und Sängern einstudiert. Die „Cantate Domino“ (von Johann Crüger), die Bach-Kantate „Sei Lob und Preis mit Ehren“ und – gewissermaßen als Höhepunkt gegen Ende des Gottesdienstes – die stimmgewaltige Psalm-Vertonung „Jauchzet dem Herrn“ (von Carl Stein) überzeugten die Gemeinde von der fröhlich-engagierten Grundhaltung des Chores.

Pfarrer Christoph Rode, der immer wieder, so auch in diesem Gottesdienst, die Kantorei aktiv unterstützt, hielt eine ansprechende Predigt und nahm zusammen mit Barbara Matthes die Ehrungen langjähriger Mitglieder vor.

In einer Lesung von Ausschnitten aus der 20-jährigen Chronik der Kantorei wurde eindrucksvoll dokumentiert, wie diese das Gemeindeleben mitprägt. Dabei reicht die Palette von der Mitgestaltung „einfacher“ Gottesdienste und kirchlicher Feste über die Mitwirkung als eine von verschiedenen musikalischen Gruppen der Gemeinde bei dem traditionellen Pfingstkonzert in Heimboldshausen oder dem jährlichen Adventskonzert in Philippsthal bis hin zur Aufführung größerer Oratorien in der Vorweihnachtszeit. Für diese finden sich auch regelmäßig Projektchorsänger und -sängerinnen aus der näheren hessischen und thüringischen Umgebung ein.

Nicht nur in der kirchlichen Gemeinde ist die Kantorei Kreuzberg präsent, auch bei der 825-Jahrfeier Philippsthals oder – nicht zuletzt aufgrund ihrer guten Kontakte ins benachbarte Vacha – bei verschiedenen Jubiläumsfeiern zur Grenzöffnung wirkte sie mit und beweist damit immer wieder ihr Engagement für die Region.

Kantorin Barbara Matthes zog bei dem Festgottesdienst mit ihrem lebhaften Ausgangsstück an der Orgel „alle Register“ und entließ Gottesdienstbesucher wie Jubilare gut gelaunt in den Sonntag. (Fin)

Verabschiedung Rita Stückrad-Frisch in den Ruhestand

Seit dem Jahr 1980 hat die 62-Jährige Rita Stückrad-Frisch als Gemeindepfarrerin in Philippsthal gewirkt. In einem Festgottesdienst, der um 14 Uhr in der evangelischen Schlosskirche statt fand, wurde sie am Ostersonntag nach 37 Jahren in den Ruhestand verabschiedet.

Fotos: Frisch

Weltgebetstag 2017

In Philippsthal feierten katholische und evangelische Frauen den Weltgebetstag 2017

18.12.2016 Singworkshop mit Gottesdienst

Wann singt man im Jahr, wenn nicht in der Advents- und Weihnachtszeit? Die Philippsthaler Schlosskirche war zum Gottesdienst am 4. Advent jedenfalls voller Gesang: 18 Teilnehmerinnen aller Altersstufen hatten sich unter Anleitung von Kirchenmusikdirektorin Britta Martini aus Berlin in einem zweitägigen Workshop einige Adventslieder aus dem Evangelischen Gesangbuch und alle für einen Abendmahls-Gottesdienst notwendigen liturgischen Gesänge erarbeitet. Zunächst wurde im Gemeindehaus gesungen, gelacht, gemeinsam experimentiert. Die Stimmung war prima. Zwischendrin erkundete die Gruppe die Kirche – eine völlig neue Klangerfahrung plötzlich in einem großen Raum zu stehen, zu gehen und zu singen! Doch wenn man weiß, dass man sich auf die Nachbarin verlassen kann gar kein Problem. Frau Martini verstand es, die Sängerinnen zu motivieren und ihnen Mut zu machen, auch kleine Solorollen zu übernehmen. Das Ergebnis schlug am Sonntagfrüh die Gottesdienstbesucher in Bann: kein Ton von der Orgel und doch war die Ganze Kirche voller Musik. Die Sologruppen stimmten an, die Gemeinde stimmte ein, im weiteren Fortschreiten des Gottesdienstes immer selbstverständlicher. Während der Abendmahlsausteilung wurden die Vorsängerinnen dann zum Chor und untermalten mit mehrstimmigen Klängen die Kommunion. Am Ende zogen alle Beteiligten (das heißt Sängerinnen und Gemeinde!) unter Singen des Kanons „Seht die gute Zeit ist nah“ aus der Kirche aus und ließen im Schlossinnenhof langsam ihre Stimmen verklingen. Hoffen wir, dass die Klänge und die Worte der Predigt noch lange im Herzen der einzelnen nachklingen und dass wir solche Gottesdienste öfter erleben!

Fotos: T. Rosenstock

Adventskonzert der Chöre

Sechs verschiedene Chöre und Musikgruppen gestalteten beim traditionellen Konzert am dritten Advent ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm in der Schlosskirche in Philippsthal.

Zwischendurch sorgte Pfarrerin Rita Stückrad-Frisch für adventliche Meditation und bezeichnete die Lieder als das „Echo auf das Gloria der Engel“.

Die Kantorei Kreuzberg unter Leitung von Kantorin Barbara Matthes thematisierte mit ihren Liedbeiträgen den Advent, indem sie einen Bogen von der Finsternis hin zum Licht und zur Freude schlug und mit dem modern arrangierten „Macht hoch die Tür“ von Rupert Gottfried Friedberger beeindruckte.

Der Frauenchor unter Leitung von Petra Lotz legte seinen Schwerpunkt auf fröhlich vorgetragene Volksweisen und der Gesangverein Heimatlied aus Heimboldshausen erfreute unter Leitung von Karola Herrmann ebenfalls mit traditionellem Liedgut.

Thomas Martens präsentierte mit dem Männerchor Philippsthal eine besonders stimmungsvolle Variante des bekannten „Hallelujah“ von Leonard Cohen, wobei er selbst am Flügel und ein weiterer Sänger auf der Gitarre begleiteten. Außerdem brachten die Männer wie auch der Posaunenchor unter dem Dirigat von Martens in gewohnt flotter Weise Potpourris bekannter Melodien. Ein Höhepunkt in den Reihen des Posaunenchors war die Ehrung von Jürgen Eichler, die Rita Stückrad-Frisch vornahm. Sie dankte ihm für mehr als 45 Jahre engagierten Mitwirkens, auch als Chronist und in der Jugendarbeit, im Philippsthaler Posaunenchor und somit im Dienst der Kirche.

In zwei verschiedenen Formationen trat das Blockflötenensemble – ebenfalls unter Barbara Matthes – auf. So zeigten die jüngsten Mitglieder mit einer Hirtenmelodie souverän, wie gut sie schon mit ihren Instrumenten umgehen können. Die Hauptgruppe erfreute mit den fröhlichen Klängen des „Come let us rejoice unto our Lord“ von William Byrd und leitete mehrfach mit ihrem Choralvorspiel zum Gesang der Gemeinde über, denn auch die wurde aufgefordert, selbst singend einzustimmen. Ein gemeinsames „Macht hoch die Tür“ rundete das facettenreiche Konzert ab. (Fin)

Vorbereitung der 825 Jahrfeier von Philippsthal

Die Nachtwächter laden zur 825 Jahrfeier ein:

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